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RSI Nachrichten vom 19.08.05
Sitzung der Vertreter der Agrarressorts
Aussenminister empfängt deutschen Botschafter
Zustand der Bedrohung beendet
Sitzung der Vertreter der Agrarressorts der V4-Länder und Sloweniens In Bratislava fängt heute eine Sitzung der Vertreter der Agrarressorts der V4-Länder und Sloweniens an. Das Hauptthema ist die
Anordnung der EU-Kommission über die Überproduktion im Agrarbereich. Neben dem Initiator dieser Sitzung, Landwirtschaftsminister Zsolt Simon, nehmen an der Sitzung der ungarische Landwirtschaftsminister
Jozsef Gráf, der polnische Landwirtschaftsminister Józef Jerzy Pilarczyk, erster Stellvertreter des tschechischen Landwirtschaftsministers Miroslav Toman und Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium
Sloweniens Franc But teil. Wie die Sprecherin des slowakischen Landwirtschaftsministeriums Katarina Czajzlíková informierte, müssen die Mitgliedsländer der EU ihre Vorräte an bestimmten
landwirtschaftlichen Erzeugnissen dokumentieren und im Falle von Mengen, die die festgelegten Normen überschreiten, diese auf eigene Kosten vernichten. Das Interesse der Slowakei ist, gemeinsame
Stellungnahme zu erarbeiten, die als Ausgangspunkt für die Verhandlungen mit der EU sein könnte. Auf dem Treffen sollte auch über die geplante Reform der Marktmechanismen im Bereich des Zuckers
gesprochen werden. Laut Minister Simon, wäre es gut, wenn die Länder, die historisch gesehen ähnliche Probleme haben, gemeinsam ihre Interessen der EU gegenüber vertreten und wahren.
Minister Kukan empfängt den neuen deutschen Botschafter Der Minister für ausswärtige Angelegenheiten der Slowakischen Republik Eduard Kukan hat heute den neuen Botschafter der Bundesrepublik
Deutschland in der Slowakei Jochen Trebeschom empfangen, der ihm die Kopie seines Beglaubigungsschreibens überreichte. Während des Gesprächs stellten beide Diplomaten ein hohes Niveau der gegenseitigen
Beziehungen fest und diskutierten über die Möglichkeiten weiterer Vertiefung dieser Beziehungen im Rahmen der gemeinsamen Mitgliedschaft beider Staaten in der EU und NATO. Der designierte Botschafter
informierte gleichzeitig über die politische Entwicklung in der Bundesrepublik anlässlich der vorzeitigen Wahlen zum Bundestag am 18. September.
Ortschaften in der Ostslowakei beenden den Zustand der Bedrohung Die Situation in der Ostslowakei beruhigt sich nach den verheerenden Überschwemmungen der letzten Tage langsam wieder, so daß man den
vorher ausgerufenen Zustand der Bedrohung beenden kann. Der Wasserpegel geht stets zurück. Jetzt geht es darum, Schäden festzustellen und möglichst rasch mit den notwendigen Reparaturen zu beginnen.
Das neue Bildungsgesetz Das neue Gesetz über Erziehung und Bildung (das Bildungsgesetz) wird das Schulministerium wahrscheinlich im September im Parlament vorgelen, sagte Sprecherin des
Ministeriums, Monika Murová. Das staatliche pädagogische Institut (ŠPÚ) bereitet gleichzeitig eine Neuauflage der Lehrpläne im Rahmen der sog. Curricular Reform vor, die vor einem Jahr gestartet ist.
Finanzierung der Prioritäten in den Jahren 2006 bis 2008 Während der Verhandlungen über die öffentlichen Haushalte für die Jahre 2006 bis 2008 werden mehrere Ressorts vom Finanzministeriums eine
Erhöhung ihrer Haushalte um mehrere Milliarden verlangen. Die Verhandlungen Beginnen in den nächsten Tagen und sollen mehrere Wochen andauern. Die grösste Erhöhung verlangt das Landwitschaftsministerium.
Ganze 3,2 Milliarden Kronen sollen für die direkten Zahlungen an Landwirte verwendet werden. Das Finanzministerium schlägt 41,9 Prozent der Beträge vor, die in den alten Mitgliedsländern geflossen sind,
während das Landwirtschaftministerium mit seiner Forderung bei 65 Prozent liegt. Dabei bedeutet schon 1 Prozent etwa 140 Milionen Kronen. Gemäss Landwirtschaftsminister Zsolt Simon sind diese Zahlungen
lediglich eine Subventionierung für die Lebensmittelproduktion und die einzige staatliche Hilfe für das Land. Falls man diese Subventionen weiter verringert, wird das die Unterschiede zwischen den
Städten und dem Land weiter vertiefen, behauptet Minister Simon. Das Ministerium für Arbeit und Soziales bezifferte ihre Forderung noch nicht. Das Wirtschaftsministerium verlangt 4 Milliarden mehr, der
Minister für Baupolitik möchte auch mehr. Konkreter wurde der Bildungsminister, er braucht 5,4 Milliarden mehr, die in erster Linie für die Erhöhung der Lehrergehälter verwendet werden sollen.
Das Bruttosozialprodukt wächst schneller als der EU-Durchschnitt Das Bruttosozialprodukt ist im ersten Quartal 2005 in der Slowakei deutlich schneller gewachsen als der EU-Durchschnitt. Daran
beteiligte sich in erster Linie der Handel, der Verkehr und die Informationstechnologien. Das sind die Ergebnisse, die vom europäischen Statistikamt EUROSTAT veröffentlicht wurden.
Aus den Regionen: Mit dem Auftritt des Kinderchors Trnavcek auf dem Dreifaltigkeitsplatz in Trnava beginnt der vierte Jahrgang des Folklorefestivals „Das Tor von Trnava“. Man rechnet mit vielen
Besuchern. Trachten, Volkstänze und Volksmusik werden von 22 Gruppen aus der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Polen und Lettland direkt mitten in der Stadt dargeboten. Das Festival dauert drei Tage.
Interessenten können auch eine lebendige Werkstatt besuchen, wo sie sich verschiedene Techniken und Arten der volkstümlichen Produktion anschauen können. Ein Höhepunkt wird der Auftritt des
Militärensembles Janosik, der an die ewige Geschichte der Liebe, die die zwei Gesellschaftsschichten – den Adel und das Volk verbindet, erinnert. Das Festival endet mit einer gemeinsamen Messe in der St.
Jakobs Kirche.
Das Wetter am Wocheende: Am Wochende heiter bis wolkig, vereinzelt Schauer und Gewitter. Tageshöchsttemperaturen 22 bis 27 Grad.
Angaben ohne Gewähr:
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Tagesthema
Das neue Bildungsgesetz
Das neue Gesetz über Erziehung und Bildung (das Bildungsgesetz) wird das
Schulministerium wahrscheinlich im September im Parlament vorlegen, sagte Sprecherin des Ministeriums, Monika Murová.
Das staatliche pädagogische Institut (ŠPÚ) bereitet gleichzeitig eine
Neuauflage der Lehrpläne im Rahmen der sog. Curricular Reform vor, die vor einem Jahr gestartet ist. Das ŠPÚ arbeitet an der Neuauflage der Lehrpläne für alle Grund- und Mittelschulen, d. h. im Primar-
und Sekundarbereich mit Fachleuten von den Hochschulen und Universitäten sowie mit Spezialisten aus der Praxis.
„Das Projekt wird im nächsten Jahr fertig, die eigentlichen inhaltlichen
Veränderungen werden jedoch wesentlich mehr Zeit beanspruchen“ sagte die Direktorin des ŠPÚ Anna Butašová. In der Praxis könnten die ersten Veränderungen im Schuljahr 2006/2007 greifen.
Bestimmte
Änderungen der Lehrpläne können schon jetzt vorgenommen werden, da bis zu 30 Prozent der Inhalte bestimmt im Rahmen seiner Kompetenz der Lehrer selbst. „Nicht alles muss in den Lehrplänen verankert sein“
ergänzte Butašová. Die Bildung muss so gestaltet sein, dass die Schüler in der Lage sein müssen, ihre erlangten Kentnisse selbst in der Praxis anzuwenden. Die Studenten sollten sich zum Bildungsangebot
aktiver stellen und nicht erwarten, dass ihnen alles wie auf dem Silbertablett gereicht wird. Der berühmte Nürnberger Trichter funktioniert auch heute noch nicht.
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