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RSI Nachrichten vom 24.08.05
Abberufung des Wirstchaftsministers
Turbulenzen in der Regierung
Artmedia Petrzalka in der Meisterliga
Staatsoberhaupt akzeptiert die Abberufung des Wirtschaftsministers Staatspräsident Ivan Gasparovic hat den Premierminister Mikulas Dzurinda empfangen. Nachdem Wirtschaftsminister Pavol Rusko
bekannt gab, daß er freiwillig nicht zurücktreten wird, legte Regierungschef Dzurinda den Vorschlag zur Abberufung des Wirtschaftsministers dem Staatsoberhaupt vor. Ivan Gasparovic akzeptierte den
Vorschlag mit sofortiger Wirkung und beuaftragte Finanzminister Ivan Miklos mit der zeitweiligen Leitung des Wirtschaftsressorts.
Regierungschef forderte Wirtschaftsminister zum Rücktritt auf
Der Wirtschaftsminister und Vorsitzende der Koalitionspartei ANO Pavol Rusko wurde am Dienstag vom Regierungschef Mikulas Dzurinda aufgefordert, bis heute 10,00 Uhr vormittags den Rücktritt einzureichen.
Premierminister informierte, daß Pavol Rusko das Vertrauen der Koalitionspartner verloren hatte. Der Anlaß waren die Wechsel in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Kronen, die Pavol Rusko bereits in der
Funktion des Wirtschaftsministers unterzeichnet hatte. Ein zweiter Grund ist eine unklare Überweisung von 1,5 Milliarden Kronen von der Agentur zur Förderung des kleinen und mittleren Unternehmens, die
dem Ministerium unterliegt, an eine private Firma.
Wirtschaftsminister will nicht zurücktreten In der Nacht hat der Wirtschaftsminister und Vorsitzende der Koalitionspartei ANO
bekanntgegeben, daß er freiwillig nicht zurücktreten wird. Anstatt dessen hat er in der Nachtsitzung des Parteivorstandes vorgeschlagen, die Minister seiner Partei abzuberufen und in die Opposition zu
gehen. Die betroffenen Minister für Gesundheitswesen und Kultur Rudolf Zajac und Frantisek Toth lehnten dies ab.
Kandidaten zur Wahl des Rundfunksdirektors Die Bedingungen zur Teilnahme an der
Wahl des neuen Rundfunksdirektors hat der jetzige Chef des Slowakischen Rundfunks Jaroslav Reznik nicht erfüllt. Aufgrund dessen wurde seine Bewerbung vom Rundfunksrat nicht angenommen. In seinen
Unterlagen fehlte nämlich die Ehrenerklärung, daß es in seinem Falle kein Interessenskonflikt besteht. Laut Gesetz kann die Funktion des Direktors von einer Person nur zwei Wahlperioden hintereinander
ausgeübt werden.
Zum Sport: Die Bratislavaer Fußballmanschaft Artmedia Petrzalka hat den Spung in die Meisterliga 2005/2006 geschafft. Im gestrigen Spiel in der serbischen Hauptstadt
besiegten die Slowaken ihre Gegner aus Partyzan Belgrad 4 zu 3. Nach dem Fußballklub FC Kosice sind die Spieler aus Bratislava die zweite Mannschaft in der Geschichte der Slowakei, die in der Meisterliga
spielen wird.
Die Wetteraussichten: Wolkig, landesweit Regenschauer. Frühtemperaturen zwischen 11 und 16, Tageshöchstwerte 22 bis 27 Grad.
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Tagesthema
Neue Konkurrenten von Slovak Telekom gewinnen Kunden
Das Telefonieren in der Slowakei
ist billiger geworden. Beim Telefonieren aus dem Festnetz benötigt der Kunde nicht mehr nur die Dienste von Slovak Telekom. Der Markt wurde im August auch weiteren Anbietern geöffnet. Die Monopolstellung
von Slovak Telekom wurde somit durch 5 Konkurrenzfirmen beeinträchtigt – Amtel, Dial Telecom, eTel Nextra und Slovanet.
Die neuen Telekom-Anbieter gewannen in den ersten drei Wochen Tausende von
Kunden. Die meisten davon erwarb die Gesellschaft Nextra, die Tochter des norwegischen Unternehmens Telenor Networks. Nextra ist es gelungen, 2 Tausend Klienten zu gewinnen, bis Jahresende soll die
Anzahl das zweifache erreichen. An zweiter Stelle ist die Gesellschaft Slovanet des US-Unternehmens Advent International mit 600 neuen Kunden.
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