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Radio Slovakia International Nachrichten 02.11.05
Deutscher Präsident zu Besuch in Bratislava
Slowakische Soldaten im Irak übersiedelt
Wieder eine Remise von Artmedia
Kurzbesuch des deutschen Staatsoberhauptes Zu einem eintägigen Besuch der Slowakei ist heute der Staatspräsident Deutschlands Horst Köhler mit Gattin Eva Luise in Bratislava eingetroffen. Vor dem
Präsidentenpalais wurden die Gäste vom Staatsoberhaupt Ivan Gasparovic begrüßt. Auf dem Programm der Verhandlungen mit den höchsten Verfassungsvertretern des Landes stehen die aktuellen Fragen der
bilateralen Beziehungen. Am Nachmittag wird der deutsche Staatspräsident der feierlichen Eröffnung der Slowakisch-deutschen Handels- und Industriekammer im Festsaal der Slowakischen Philharmonie
beiwohnen.
Slowakische Soldaten im Irak umgesiedelt Aus dem bisherigen Stützpunkt Hill werden die im Irak stationierten slowakischen Soldaten in einen neuen Stützpunkt bei der Stadt Divániji
umsiedeln. Der alte Stützpunkt wird schrittweise dem Kommando der irakischen Armee übergeben. Nach Divániji werden die Slowaken auch ein aus leeren Patronenhülsen gebauten Kreuz mitnehmen. Das Kreuz
symbolisiert einen Mahnruf des tragischen Ereignisses, das im Juni 2004 geschehen ist. Damals sind bei der Explosion einer Granate der irakischen Aufständer drei slowakische Soldaten ums Leben gekommen.
Artmedia erspielte wieder eine Remise Die Fußballspieler des Bratislavaer Klubs Artmedia Petrzalka haben gestern gegen die Schotten von Glasgow Rangers wieder eine Remise erzielt.
Damit bleiben die Slowaken mit 5 Punkten weiterhin im Spiel in der Meisterliga. An der Spitze der H-Gruppe sind die Italiener von Inter Mailand mit 9 Punkten, die am 23. November in Mailand die nächsten
Gegner der Spieler von Artmedia werden.
Außenminister Kukan verhandelte in den USA Der slowakische Außenminister Eduard Kukan hat nach den Verhandlungen mit seiner amerikanischen
Ressort-Kollegin Condoleeza Rice in Washington informiert, daß die Visapflicht für die Slowaken bei der Reise in die USA weiterhin behalten bleibt. Chef der slowakischen Diplomatie traf auch mit dem
Sicherheitsberater des Weißen Hauses Stephen Hadley und einigen Mitgliedern des Kongresses zusammen. Haupthema waren die bilateralen Beziehungen sowie die aktuellen außenpolitischen Fragen. Im
renomierten Woodrow Wilson International Center for Scholars hielt Eduard Kukan einen Vortrag unter dem Titel “Slowakei in der neuen EU“.
Visegrad-Nachbarn verschieben die EURO-Einführung
Aller Voraussicht nach wird die Slowakei als erstes Land der Visegrader Vier-Gruppierung die europäische Einheitswährung EURO im Jahre 2009 einführen. Das bedeutet, daß die Slowakei als erste alle
nötigen Maastricht-Kriterien erfüllen wird. Aus ökonomischen Gründen soll der EURO in Tschechien, Polen und Ungarn erst zwei oder drei Jahre später gültig sein.
Aus den Regionen Etwa drei
Wochen vor der Kommunalwahl ist ein kuriöser Fall im mittelslowakischen Banska Bystrica bekannt geworden. Die Mitteilung über den Ort und Zeitpunkt der Wahl wurde von der zuständigen Behörde einem
6-jährigen Kind geschickt. Der Sprecher der regionalen Wahlkommission Peter Pelegrini bestätigte den Medien die Information. Laut ihm handle es sich höchstwahrscheinlich um ein Mißverständnis beim
Zusammenstellen der Wähler-Verzeichnisse, das keinen Einfluß auf den Verlauf der Wahl haben könnte. Es wäre ein Problem, falls das Kind auch abstimmen würde, sagte Pelegrini und fügte hinzu, daß es
absolut ausgeschlossen ist.
Die Wetteraussichten für morgen, Donnerstag Vorwiegend bewölkt, im Westen vereinzelt Regenschauer. Frühtemperaturen zwischen -2 und +3, Tageshöchstwerte von
8 bis 13 Grad.
Aktuelle Wechselkurse 1 EUR - 39,02 1 USD - 32,35 1 CHF - 25,25 1 CZK - 1,31 SKK Angaben ohne Gewähr!
Tagesthema
Versicherungswechsel kann viel Geld sparen Die Haftpflicht wird im kommenden Jahr für die Autobesitzer wieder teuer werden – durchschnittlich um 10 bis 15 %. Die jüngeren Jahrgänge müssen sogar
mit einer doppelt so hohen Summe rechnen.
Die Haftpflicht für das Jahr 2005 war zum letzten Mal aufgrund einer allgemein festgelegten Regel berechnet. Für das kommende Jahr werden mehrere Aspekte
berücksichtigt: Leistung des Motors, Hubraum, Alter des Autobesitzers, Wohnsitz. Eine grundsätzliche Änderung hat bei der Haftpflicht die Versicherungsanstalt CSOB eingeführt: sie berechnete im Vorjahr
als erste die Tarife anstatt nach dem Hubraum nach der Leistung des Wagens.
Der Zentralverein der Versicherungsanstalten kritisierte damals die Preispolitik von CSOB mit der Behauptung, daß
solche Tarife nicht den reelen Bedürfnissen des Marktes entsprechen und daß sie das Funktionieren des ganzen Systems der Haftversicherung gefährden.
Anderer Meinung sind die unabhängigen
Experten, die die Kritik für unbegründet halten. Sie meinen sogar, daß das neue System, das mehrere Aspekte in Betracht zieht, die Bonität der Kunden besser widerspiegeln kann. Außerdem soll schrittweise
der Minusbetrag des Reservefonds, der nach der Liberalisierung des Marktes der Haftversicherung entstanden ist, abbezahlt werden. Aus dem Reservefonds werden die Schulden der Autofahrer beglichen, die
einen Unfall verursachen und nicht versichert sind.
Bis zum 18. November können sich die Autobesitzer entscheiden, wo sie eine Kfz-Haftversicherung für ihr Auto abschließen werden. Um Kunden zu
gewinnen bieten die Versicherungsanstalten verschiedene Begünstigungen an.
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