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Slowakei Informationen - Nachrichten vom 01. April 2008
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Lösung des Problems in der Gemeinde Mlynky
Der ungarische Staatspräsident László Sólyom hat die Gemeinde Mlynky (Pilisszentkereszt) besucht. Nach dem Treffen mit dem Gemeindevorsteher und den Abgeordneten stellte er fest, daß es in diesem Streit
um kein Nationalitätsproblem gehe. Das Problem sollten beide Seiten selbst lösen. „Es wäre nicht gut, wenn der eventuelle Bau eines neuen Gebäudes für slowakische Organisationen von der Slowakei
finanziert werden würde“, meint das ungarische Staatsoberhaupt.
Einfacher Grenzverkehr zwischen Slowakei und Ukraine Sowohl die Slowaken, als auch die Ukrainer – Bewohner des
Grenzgebietes - sollten in absehbarer Zeit für ihren Aufenthalt in der Slowakei, bzw. in der Ukraine kein Visum mehr brauchen. Das Innenministerium wird einen Vertrag über den kleinen Grenzverkehr
vorlegen, der im Herbst in Kraft treten sollte.
Konferenz über Menschenhandel in Bratislava Die Slowakei hat vor, eine Datenbank über den Menschenhandel zu schaffen. Dies ist das
Hauptthema einer internationalen Konferenz, die in Bratislava stattfindet. Auf der Tagesordnung steht nicht nur die aktuelle Lage in den EU-Ländern, inkl. der Slowakei, sondern auch die Bildung wirksamer
Rechtsnormen. Diese Art von Kriminalität kommt nach dem Schengen-Betritt auch in der Slowakei oft vor. Der Menschenhandel ist der schlimmste Handel, den es gibt“, sagte der Staatssekretär des
Innenministeriums Vladimír ČCečcot – slowakischer Koordinator der Menschenhandelbekämfung.
Vorbereitungen für Euroeinführung Die Nationalbank der Slowakei wird sich im Rahmen
der Vorbereitung auf die Euroeinführung von der Österreichischen Zentralbank etwa 188 Millionen Euroscheine im Wert von 7 Milliarden Euro leihen. Im mittelslowakischen Kremnica werden 400 Millionen
slowakische Euromünzen geprägt, was mehr als 140 Millionen Euro darstellt.
Aus den Regionen Zwei Glocken der Pfarrkirche im westslowakischen Trnava müssen nach einem mehrere Jahrhunderte
dauernden Dienst repariert werden. Von drei Glocken sind die Glocken Barbora und Štefan aus dem Jahre 1569 am schwersten beschädigt. Die größte Glocke Mikuláš aus dem Jahre 1583 ist noch immer
funktionsfähig. Die Glocken werden in einer speziellen holländischen Werkstatt instandgesetzt. Sie sollten an ihre ursprüngliche Stelle im Herbst gelangen, wenn die Stadt Trnava ihren 770. Geburtstag
feiern wird.
Wetteraussichten für Mittwoch Stark bewölkt und vielerorts Regenschauer oder Regen. Frühtemperaturen zwischen 6 und 1, Tageshöchstwerte 6 bis 14 Grad.
Aktuelle Wechselkurse 1 EUR..........................32,58 1 USD..........................20,62 1 CHF...........................20,70 1 CZK.............................1,29 SKK.
Angaben ohne Gewähr!
[01. 04. 2008]
Jahresbericht des slowakischen Ombudsmannes
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Ombudsmann Pavel Kandráčc hat die Slowaken zum
Kampf gegen den sog. Rechtsanalphabetismus und zum konsequenten Schutz der Kinderrechte sowie zur Abschaffung von Gerichtsverzögerungen aufgefordert. Bei der Präsentation des Jahresberichtes 2007 führte
er an, daß der Rechtsanalphabetismus in der Slowakei weiterhin andauere und zu vielen Konflikten führe. Er meinte vor allem die Konflikte unter den Bürgern selbst und zwischen den Bürgern und der
öffentlichen Verwaltung. Aufgrund seiner Erfahrungen bestreitet er die allgemein verbreitete Meinung, daß die Kinder und Jugendlichen kein Interesse für öffentliche Angelegenheiten zeigen. „Wir müssen
wissen, was die Jugend meint, wir müssen ihre Ansichten und Einstellung kennen, sonst werden wir von einem Drogenhändler überholt“, sagte Kandráčc. In diesem Bereich erledigte er über 1300 Gesuche
und bot mehr als 2500 Ratschläge an. Pavel Kandráčc hat vor, mit den Schulen ein System von „Schülerombudsmänner“ zu bilden, weil die Kinder sich eher ihren Altersgenossen anvertrauen würden.
Historischer Kalender Am 1. April 1222 gab der ungarische König Endre II. die sog. Goldene Bulle heraus, die u. a. die wichtigsten Rechte und Freiheiten des ungarischen Adels beinhaltete.
Am 1. April 1773 wurde in Bratislava die erste Pfandleihanstalt Ungarns eröffnet.
Am 1. April 1816 wurde in Wien die Österreichische Privilegnationalbank gegründet, die mit der Verwaltung
der österreichischen Währung beauftragt wurde. 1854 eröffnete sie ihre erste Filiale in Košice (Kaschau).
Im südslowakischen Krupina wurde am 1. April 1694 der Kirchenschriftsteller und Verleger
Samuel Hruškovi geboren. Er gab die Sammlung von Tranovský Cithara sanctorum in zwei Auflagen heraus.
Am 1. April 1738 wurde in Kuklov der katholische Pfarrer und Aufklärer Juraj Papánek geboren.
Er ist Autor der ersten historischen Arbeit nationaler Prägung „Historia Gentis Slavae“ aus dem Jahre 1780. Papánek starb am 11. April 1802.
Am 1. April 1907 wurde in Zavar der Komponist und
Pionier der slowakischen Unterhaltugsmusik Gejza Dusík geboren. Er ist Autor von etwa 250 Tanzliedern und mehreren Operetten. Die berühmteste und beliebteste von ihnen ist zweifellos „Modrá ruža“
(Die blaue Rose). Dusík starb am 6. Mai 1981.
Am 1. April 1918 wurde in Budapest der Regisseur und Drehbuchautor Jan Kadár geboren. Sein Film „Der Laden auf dem Korso“ wurde 1966 mit einem Oscar
ausgezeichnet. Kadár lebte seit 1968 in den USA, wo er auch am 1. Juni 1979 starb.
[01. 04. 2008]
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